Bäder im Schwarzwald

Thermal- und Erlebnisbäder sind Spitze!

Was für ein Land! Die Schwarzwälder sind wirklich zu beneiden. Sie leben in einem der schönsten Landstriche Deutschlands, wie es keine zweite gibt. Sie genießen eine ebenso rustikale wie Gourmet-Küche und kennen eigentlich keinen Stress. Soweit das Auge reicht blicken sie auf bewaldete Berge und saftige Wiesentäler mit heimeligen Dörfern und ebenso kleinen Städtchen. Und sie haben die meisten Kur- und Heilbäder.

In einer solchen Landschaft lässt es sich einfach gut leben. Da wundert es kaum, wenn der Schwarzwald alljährlich Ziel von Millionen Erholungssuchenden und Urlauber aus aller Welt ist. Etliche haben die Qual der Wahl, in welchem der Bäder sie die entspannende Wärme genießen möchten. Begleiten Sie mich auf eine Reise zu den schönsten Natur-Thermen.

Lust auf Urlaub im Schwarzwald? Hier sind die schönsten Ferienunterkünfte!

In Sachen Wellness, Kur- und Erholung haben wir im Schwarzwald einiges zu bieten. Und das schon seit der Römerzeit. Denn die wussten ganz genau um die heilsame Wirkung der warmen Wässer. Die Thermen von Badenweiler und Baden-Baden und anderen waren ihnen so kostbar, dass sie um sie herum prächtige Bauten errichteten. Die Qualität der Heilwässer ist hervorragend. Die Palette der Heilanzeigen reicht dabei von Herz- und Kreislauferkrankungen, psychosomatische und rheumatischen Erkrankungen sowie vegetative Stoffwechselstörungen bis Atemwegserkrankungen über Rückenbeschwerden und anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Doch der gesundheitliche Aspekt ist beileibe nicht alles. Das Eintauchen in die pure Gesundheit wird zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Thermal-, Mineral- und Erlebnisbäder

  • Badeparadies in Titisee-Neustadt. Tropische Oasen mit Poolbar unter Karibikpalmen und einem beeindruckendem Panoramadach. Dampfbäder und Themensaunen mit zahlreichen Wellnessangeboten. 16 spaßige Rutschen und ein wildes Wellenbad. Das Badeparadies ist eines der modernsten Erlebnis- und Spaßbäder Europas.
  • Thermalbad Bad Zurzach & Spa. Aus rund 430 Metern Tiefe sprudelt das warme Thermalwasser aus der Bad Zurzacher alkalischen Glaubersalzquelle an die Oberfläche des Thermalbades Zurzach. Erleben, entspannen, Energie tanken – bei uns finden Sie ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Das wohltuende Wasser massiert und entspannt.
  • Vita Classica Thermalbad in Bad Krozingen. Bade- und Saunavergnügen sind in Bad Krozingen in der Vita Classica Therme zu Hause. Auf der Suche nach Ruhe und Erholung ist das attraktive Mineral-Thermalbad das ideal Ziel aller bad-gewordenen Wünsche.
  • Solemar in Bad Dürrheim. In Verbindung mit den weiteren Prädikaten „Sole-Heilbad“ und „Heilklimatischer Kurort“ ist Bad Dürrheim die einzige Stadt in Baden-Württemberg mit dieser 3-fachen Prädikatisierung. Bad Dürrheim darf für sich in Anspruch nehmen, „Europas höchstgelegenes Solebad“ zu sein.
  • Balinea-Thermen in Bad Bellingen. Das moderne Mineral-Thermalbad mit 1000 Quadratmeter Wasserfläche sowie einem Innen- und zwei Außenbecken, Nativ-Pool, 600 Quadratmeter großem Sauna-Park mit Saunen, Feuertopf und Dampfbad wie auch die Totes-Meer-Salzgrotte lassen keine Wünsche offen.
  • Cassiopeia Therme in Badenweiler. Direkt neben der Römerbad-Ruine steht heute quasi als moderner Leuchtturm dieser Tradition die Cassiopeia Therme im Mittelpunkt. Erholungssuchende finden auf rund 3800 Quadratmeter ein vielseitiges Programm rund um die Themen Gesundheit, Wellness und Entspannung.
  • Radon-Revital-Bad in Menzenschwand am Feldberg. Eingebettet in das paradiesische Schwarzwaldidyll Menzenschwand befindet sich das neue Radon Revital Bad. Eine Oase, die mit ihrer modernen Architektur, ihrer einmaligen Lage und ihrem Gesundheitsprogramm.
  • Siebentäler Therme in Bad Herrenalb. Nur eine halbe Autostunde südlich von Karlsruhe, liegt im malerischen Albtal Bad Herrenalb. Die einzigartige Waldlandschaft zieht Wanderer immer wieder in ihren Bann. Nicht umsonst kann der Kurort auf eine große Nachfrage setzen.
  • Caracalla Therme in Baden-Baden. Begeben wir uns nun nach Nordbaden in die kleinste Weltstadt, wie Baden-Baden liebevoll bezeichnet wird. Die „Sommerhauptstadt Europas“, wo sich die elegante Welt in den Luxisherbergen, im Spielkasino, hier lässt es sich bestens leben.
  • Thermalbad Bad Teinach-Zavelstein. In einem anmutigen Seitental des mittleren Nagoldtales liegt, eingesäumt von Buntsandsteinhöhen, Bad Teinach-Zavelstein. Die heilenden Quellen von Teinach sind mindestens seit dem Mittelalter bekannt.
  • Aqualon Thermalbad in Bad Säckingen. Die Stadt an der Schweizer Grenze hat einiges zu bieten wie beispielsweise die längste gedeckte Holzbrücke Europas und natürlich heilkräftige Mineralthermen. Bad Säckingen liegt traumhaft schön am Hochrhein.
  • Staatsbad und Vital Therme in Bad Wildbad. Nur 40 Kilometer von Karlsruhe entfernt liegt Bad Wildbad. Seine heilenden Wässer werden schon seit Jahrhunderten gerühmt, genauso wie die wunderbar würzige Schwarzwaldluft.
  • Paracelsus Therme in Bad Liebenzell. Die Kurgemeinde Bad Liebenzell liegt rund 20 Kilometer südlich von Pforzheim im württembergischen Landesteil, kann aber ebenso auf eine badische Geschichte verweisen.

Thermalwasser ist so gesund

In der Geologie wird jede Quelle als Therme bezeichnet, deren Temperatur höher ist als die mittlere Jahrestemperatur der Region. Laut der Balneologie sind Thermen „alle Quellen, deren Temperatur 20 Grad Celsius übersteigt, als warme Quellen zu bezeichnen.“ Die Wärme wird durch die Lage des Wassers in der Erdkruste und durch vulkanische Aktivitäten erzeugt. Beim Absickern in die Erdkruste erwärmt sich das Wasser, stößt auf grundwasserstauende Schichten und nimmt in Spalten und Klüften aus dem umgebenden Gestein lösliche Mineralien auf. In medizinischen Studien wurde die Bestandteile der Mineralwässer untersucht; es wurde nachgewiesen, dass sie Entzündungen hemmen, die Haut beruhigen und eine reizlindernde Wirkung sowie andere auf den Organismus positive Faktoren haben. Der Oberrheingraben hat deutschlandweit die meisten Thermalquellen, begründet durch tektonische Aktivitäten. Die Temperatur nimmt hier pro Kilometer Tiefe um 110 Grad Celsius zu. Im norddeutschen Tiefland sind es nur 30 Grad.

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