Bilder für die Webseite

Schnelle Ladezeiten dank optimaler Dateigrößen

Je größer eine Datei, umso länger dauert die Ladezeit. Klingt logisch. Und dennoch sind viele Webseiten ermüdend langsam. Vielleicht auch Ihre. Sie glauben es nicht? Dann rufen Sie Ihre eigene Homepage mal von einem fremden PC oder – noch besser – von einem fremden Tablet aus auf. Und siehe da, es dauert.

Weshalb war die Webseite auf dem eigenen PC blitzschnell, woanders jedoch nicht? Weil Sie am eigenen PC Ihre Homepage ja schon mehrmals aufgerufen haben und sich der Computer dies gemerkt hat. In einem Zwischenspeicher hat er die besuchte Homepage quasi zwischengeparkt. Bei jedem Aufruf holt er sie also zunächst aus diesem Zwischenspeicher. Pech für Ihren Gast, der erstmals Ihre Homepage aufruft und zu allem Unglück auch noch eine nicht ganz so schnelle Internetverbindung hat. Er darf sich in Geduld üben. Dauert’s ihm zu lange, klickt er weiter. Und flutsch, weg ist der Gast.

Schnelligkeit entscheidet

Ursache für den lahmen Seitenaufbau sind meist die Bilder. Je größer sie sind, umso länger dauert die Ladezeit. Mag sein, dass in den Ballungsräumen heute recht schnelle Verbindungen vorherrschen, aber bei uns in Deutschland gibt es noch jede Menge „langsamer Landschaften“.

Dieses Bild wurde vom mehrere MB großen Originalformat auf die benötigte Größe verkleinert und komprimiert. Deshalb lädt es selbst bei schlechter Internetverbindung recht schnell.
Jeden Tag kann ich dies meinen Kunden in der Praxis beweisen. Dazu brauche ich von meinem internetfähigen Smartphone nur eine x-beliebige Homepage aufrufen. Je neuer sie ist, umso größer die Chance, dass wir sie erst gar nicht zu Gesicht bekommen. Neue Homepages glänzen nämlich mit Bildschirm füllenden Riesenbildern. Das sieht gut aus, aber nur wenn’s funktioniert. Auf dem PC mit einer halbwegs guten Verbindung mag man ja noch eine kurze Wartezeit hinnehmen, aber bin ich mobil, suche also von unterwegs eine Unterkunft und bekomme nichts zu sehen, ziehe ich sofort zum nächsten Anbieter. Als Gast juckt es mich überhaupt nicht, wieviel Mühe sich der Webmaster mit dem Webauftritt für das Appartement gegeben hat und wie wunderschön sein Werk geworden ist. Ich will mir rasch einen Überblick verschaffen und mich ebenso rasch informieren.

Bei unseren Portalen wie www.schwarzwaldfuehrer.de  sind alle Bilder bearbeitet und komprimiert. Ohne Ausnahme. Auch die Homepages unserer Kunden werden demselben Prinzip unterworfen. Deshalb bauen sich diese Seiten enorm schnell auf.

Grundsätzlich sind bei Internetbildern drei Faktoren zu berücksichtigen: Dateiformat, Bildgröße und Dateigröße.

Dateiformate

  • JPG. Das .jpg oder .jpeg ist das bekannteste Format und damit die erste Wahl. Digitalkameras verwenden es; es ist sogar für professionelle Drucksachen verwendbar und hat den Vorteil, dass es bei den meisten Bildmotiven am stärksten komprimiert werden kann. Komprimieren heißt: Die Dateigröße wird kleiner. Das führt zu einer kürzen Ladezeit.
  • PNG. Das .png ist ist fürs Internet entwickelt worden. Beim Komprimieren wird die Menge der im Bild verwendeten Farben reduziert. Leider wirken manche Bilder hinterher ziemlich unnatürlich. Die Komprimierung ist ihnen deutlich anzusehen.
  • GIF. Gegenüber dem .jpg und .png hat das alte .gif-Format einen klaren Vorteil: Beim aneinanderreihen mehrerer GIFS zu einer einzelnen Datei kann animiert werden. Allerdings hat diese Möglichkeit heute angesichts von HTML5 kaum noch Bedeutung. Der Nachteil: .gif hat nur 256 Farben, was ebenfalls zu unnatürlich wirkenden Bildern führen kann.

Bildgrößen

Wie groß sollte ein Bild überhaupt sein? Die Maßeinheit heißt Pixel. Digitalkameras liefern Bilder, die mehrere 1000 Pixel groß sind. Bevor sie auf die Webseite gelangen, müssen sie am PC verkleinert werden. Benötigt man für die Darstellung lediglich 600 Pixel, muss das mehrere 1000 Pixel große Original auf das benötigte Maß verkleinert werden. Wird das Bild jedoch im vollen Format eingebaut und lediglich als 600-Pixel-Bild dargestellt, verlangsamt der unnötige Ballast die Webseite dennoch.

Dateigröße

Ein weiterer wichtiger Qualitätsfaktor ist die Dateigröße. Umso größer die Datei, umso länger wird geladen. Selbst im Zeitalter des schnellen Internets spielt dies eine große Rolle. Ein Beispiel: Eine Webseite mit nur drei Bildern mit jeweils 3 MB wird bei einer schnellen Internetverbindung innerhalb einer Sekunde heruntergeladen. Bei einer langsamen Verbindung kann dies Minuten dauern. Solange wartet niemand, folglich verlässt der Besucher die Homepage. Übrigens, auch Google bewertet große Bilddateien als negativ. Ein schlechteres Ranking ist die Folge. Es gilt: Große Bilder sind schlecht – kleine sind von Vorteil.

Fazit

  • Bilder im jpg-Format sind die erste Wahl.
  • Die Bildgröße darf nur so groß sein, wie für die Abbildung notwendig ist.
  • Die Dateigröße lässt sich durch Komprimierung reduzieren.

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