Fotografieren im Urlaub

Mit der Kamera auf Motivjagd.

Die schönste Zeit des Jahres steht bevor – der Urlaub. Da möchte man natürlich die schönsten Reiseerinnerungen als Bildersammlung mit nach Hause mitbringen. Aber wie immer steht die Frage an, welchen Fotoapparat und welches Zubehör ins Reisegepäck sollen? Wenn Sie mehrere Kameras haben, entscheiden Sie sich ganz einfach für Ihre Lieblingskamera, die Sie gut beherrschen und die auch ins Gepäck passt. Und nehmen sie nicht zu viel Fotoausrüstung mit.

Achten Sie beim Fotografieren auf das Licht! Kräftige Farben erhalten Sie, wenn die Sonne im Rücken steht.

Wenn ich professionell auf Fotoreise gehe, habe ich natürlich meine Systemausrüstung dabei. Dazu zählen zwei baugleiche Fotoapparate, ausgestattet mit unterschiedlichen Zoom-Objektiven. So habe ich von Weitwinkel bis Tele alles dabei. Steht jedoch ein reiner Erholungs- und Wanderurlaub an, packe ich lediglich meine kleine Reisekamera ein. Ihr Sensor ist zwar nicht so riesig wie jener der Profikameras, aber sie passt bequem ins Reisegepäck und sogar in die Hosentasche bzw. an den Hosengürtel, ist leicht, handlich und verträgt sogar gelegentliche Stöße und Regenspritzer.

Egal, für welchen Apparat Sie sich entscheiden, grundsätzlich sollten Sie folgendes Zubehör unbedingt dabei haben:

  • Reserveakkus
  • Ladegerät
  • Speicherkarten
  • Brillenputztücher

Im Grunde sind Sie damit schon recht gut ausgestattet. Sollten Sie Ihre kleine Reisekamera zu Hause nur gelegentlich benutzen, empfehle ich Ihnen, sich vor Reiseantritt ausführlich damit zu befassen und bei einem kleinen Ausflug in Ihrer Heimat den Apparat einzusetzen. Nehmen sie aber bitte nicht Ihre Profi-Ausrüstung mit, weil Sie ansonsten verleitet werden, für besonders schöne Bilder nur diese zu verwenden. Im Urlaub haben Sie ja auch nur die „Kleine“ dabei. Dort müssen Sie alle Situation meistern, egal welche Lichtverhältnisse herrschen und wie weit oder nah das Fotomotiv entfernt ist.

Weshalb ich Ihnen zur kleinen Reisekamera rate? Nun, meine Erfahrung hat mich das gelehrt: Im Urlaub will ich als Fotograf zwar immer und überall Fotos machen, jedoch nicht als Lastenesel die Bergwelt oder kulturellen Sehenswürdigkeiten erkunden. Schließlich muss ich die Ausrüstung den ganzen Tag mit mir herumtragen. Die kleine Reisekamera hat zwar einige Einschränkungen, doch das machen der universelle Einsatz und die Leichtigkeit wieder wett.

Urlaubsmotive auf Schritt und Tritt

Endlich am Urlaubsort! Die Eindrücke werden Sie überwältigen. Halten Sie sich nicht zurück, denn schließlich haben Sie ja genügend Speicherkapazität und auch Akkus dabei. Also ran an die Motive! Machen Sie sich immer klar: Was Sie im Sucher sehen, ist das Bild. Vergessen Sie die umständliche Bildbearbeitung hinterher und nehmen Sie die Motive so perfekt wie möglich auf. Haben Sie ein lohnenswertes Motiv entdeckt und richten das Objektiv darauf ein, dann peilen Sie mit dem Entfernungsmesser einen Fixpunkt an, tippen leicht auf den Auslöser und lösen langsam aus. Achten Sie darauf, dass Sie die Kamera beim Draufdrücken nicht verkannten. Sonst bekommen Sie „schiefe“ Fotos.

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Also nicht drauf los knipsen! Achten Sie auf Licht und Schatten. Variieren Sie mit dem Kamerastandpunkt. Machen Sie von jedem Motiv ruhig mehrere Aufnahmen, gehen Sie um das Motiv herum und wechseln Sie von Detail- bis Panoramaaufnahmen. Abends in der Ferienunterkunft ruhig die Tagesausbeute anschauen und die schlechten Bilder ersatzlos löschen. Das spart Speicherkapazität.

Noch ein kleiner Tipp: Probieren Sie an Ihrer „Kleinen“ ruhig die Motiveinstellungen aus. Wenn Sie sich nicht sicher sind, stellen Sie auf Automatik.

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