Kurznachrichtendienst Twitter

Twitter ist gut fürs Marketing

Von Twitter bin ich seit Jahren begeistert. Denn mit diesem (kostenlosen) Kurznachrichtendienst ist es mir möglich, kurze News von jedem Ort der Welt aus direkt auf Homepages zu zwitschern, ganz gleich, ob ich auf Neuerungen im Schwarzwaldführer oder dem neuen Portal fewo.ag oder auch nur auf eine Veranstaltung hinweisen möchte.

Sogar Bilder und Videos sind möglich. Und das in Echtzeit! Twitter ist ein täglicher Begleiter. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, wie viele Follower ich habe. In erster Linie sollen die Kurznachrichten direkt auf die Portale sowie Homepages gepostet werden. Dort werden sie beachtet.

Im Gegensatz zu anderen Netzwerken haben Twitterianer ein höheres Bildungsniveau und ein hohes Engagement rund um E-Commerce. Mehr als die Hälfte haben schon mal ein Produkt gekauft, das man zuvor erstmals auf Twitter wahrgenommen hat. Für vier von fünf Nutzern hat Twitter sogar eine höhere Bedeutung für Kaufentscheidungen als herkömmliches Fernsehen (81 Prozent). Zudem interagieren Twitterianer ähnlich stark mit Marken: 85 Prozent fühlen sich jenen Marken durch das Verfolgen auf Twitter näher. Damit ist der Kurznachrichtendienst ideal für alle im Tourismus tätigen.

Der Begriff Twitter leitet sich vom englischen Verb to tweet ab, was zwitschern bedeutet. Die Bezeichnung verweist also metaphorisch darauf, um was es hier geht.

Werden Tweets (Kurznachrichten) von anderen nicht weiter gepostet (retweeten), so werden sie dank der Veröffentlichung auf den Websites trotzdem vielfach gelesen. Der Leser muss nicht einmal einen eigenen Twitter-Account haben.

Twitter unterscheidet sich von anderen Diensten auf vielfältige Weise. Den ersten Punkt habe ich oben genannt. Auffallend ist die Möglichkeit, nur kurze, 140 Zeichen lange Tweets zu posten. Aber das genügt völlig. Schließlich kann ich ja auf den ausführlichen Artikel einen Link setzen.

Wer einen Twitter-Account hat, kann auf meine Nachrichten antworten oder sie retweeten, also an seine Follower weiterleiten. Beim Verfassen eines Textes können sogenannte Hashtags verwendet werden, um die Nachricht zu kategorisieren. Als Hashtag wird eine Wortkette bezeichnet, der ein Rautezeichen (#) vorangestellt wird, beispielsweise: #schwarzwald. Hashtags sind vergleichbar mit Metatags, also Suchbegriffen.

Natürlich ist auch das Posten von Bildern und Videos möglich. Ganz neu sind Live-Übertragungen. Für Live-Videos per Smartphone ist lediglich eine weitere Gratis-App (www.periscope.tv) erforderlich.

Keineswegs überzeugt hat mich Facebook. Zweimal hatte ich das Netzwerk getestet. Ein positiver Nutzen konnte nicht festgestellt werden. Stattdessen nervten die ständigen Mitteilungen, irgend jemand habe sein Profilfoto aktualisiert oder eine (meist) dümmliche Bemerkung gepostet. Facebook war für mich die reine Zeitverschwendung.

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