Reiseanalyse 2018

Glänzende Aussichten für das neue Reisejahr

Deutschland ist in Urlaubstimmung. Zu diesem Schluss kommt die FUR (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.). Auf der ITB in Berlin stellten die Forscher erste Ergebnisse aus der aktuellen Reiseanalyse 2018 vor. Demnach steht schon für fast 70 % der Bevölkerung fest, dass es 2018 sicher oder wahrscheinlich auf Urlaubsreise geht. Nur 11 % sind sich sicher, auf eine Urlaubsreise zu verzichten.

Auch beim Geldausgeben fürs Verreisen gibt es einen klaren Trend nach oben. Es gibt deutlich mehr Menschen, die im diesjährigen Urlaub mehr ausgeben möchten (30 %) als jene, die im Urlaub sparen möchten (13 %).  Das passt zu einem Trend, der sich bereits im vorigen Jahr abzeichnete. Noch nie lagen die Ausgaben für Urlaubsreisen und Kurzurlaubsreisen so hoch wie im vergangenen Jahr (über 90 Mrd. €). Dabei liegt die Urlaubsreiseintensität stabil auf sehr hohen 77 %. Bei Kurzurlaubsreisen verzeichnet die FUR eine positive Entwicklung. 2017 wurden 34,3 Mio. Kurzurlaubsreisende gezählt, die 82,1 Mio. Reisen unternahmen.

Deutschland ist das wichtigste Reiseziel

Obwohl es die meisten Deutschen mehr denn je in die Ferne zieht (72 % der Reisen führen ins Ausland), ist Deutschland mit 28 % aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel.

Während für viele Reisende noch immer das Reisebüro und damit das persönliche Gespräch die erste Wahl bei den Reisevorbereitungen ist, nimmt die Zahl der Internetnutzer stark zu. Vor allem Onlinebuchungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die FUR geht davon aus, dass schon 2020 die Mehrheit aller Urlaubsbuchungen per Internet generiert werden, entweder per Direktbuchung oder per E-Mail.

Zuerst wird informiert, dann gebucht

Doch wodurch lassen sich die Reisenden für ihr nächstes Reiseziel inspirieren? Ganz klar: Hierfür nutzen Urlauber verschiedene Quellen, die auf das touristische Angebot aufmerksam machen. Am bedeutendsten waren 2017 Prospekte und Kataloge sowie die Beratung im Reisebüro – und die Webseiten von Unterkünfte sowie Darstellungen auf Urlaubsportalen. Während ältere Urlauber eher Offline-Quellen nutzen, bevorzugen jüngere vorwiegend Online-Quellen. 23 % entschieden sich nach dem Besuch der Gastgeber-Homepage; ebenso 23 % informieren sich auf Reiseziel-Seiten und 19 % auf Online-Reiseportalen. Es ist ganz klar: Urlaubsgäste informieren sich zuerst über das Zielgebiet, den Reiseort und entscheiden sich erst danach für die Unterkunft. Deshalb ist es umso wichtiger, sich auch auf Portalen zu präsentieren, die umfassend die Ferienregion beschreiben (z.B.  www.schwarzwaldfuehrer.de).

Preis und Qualität sind wesentliche Orientierungspunkte bei der Urlaubsentscheidung. Bei den allermeisten Urlaubsreisen 2017 hatten die Deutschen beide Aspekte fest im Blick. Bei 49 % wurde in erster Linie auf den Preis geachtet, aber die Qualität sollte ebenso stimmen. Bei 38 % war die Qualität wichtiger als der Preis.

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Für eine gelungene Urlaubsreise sind Erlebnisse am Reiseziel entscheidend, an die man sich gerne zurückerinnert. Ganz oben stehen dabei Erlebnisse im Bereich Wetter und Landschaft. Die hohe Positionierung von regionalen Speisen und typischen Restaurants zeigt, dass ein positives Destinationserlebnis für viele durch den Magen geht. Einen weiteren Schwerpunkt bietet der „direkte“ Kontakt mit dem Reiseziel, durch das Spüren der Atmosphäre, das Eintauchen ins lokale Leben und den Kontakt mit den Einwohnern.

Von den insgesamt 82,1 Mio. Kurzurlaubsreisen 2017 führen 74 % ins Inland. Bayern und Nordrhein-Westfalen sind am beliebtesten; im Ausland sind es Österreich und die Niederlande. Beliebt sind insbesondere Städtereisen; hierfür werden häufig Hotels als Unterkunft genutzt. Bei den Städtereisen dominieren große Metropolen.


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