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Tourismus und Corona

Urlaub vorerst komplett abgesagt

(Stand: 22. März 2020) Die Folgen der Corona-Krise sind überall zu spüren. Die Reisebranche muss enorme Einbußen und Einschränkungen hinnehmen. Urlaub ist vorerst abgesagt, touristische Übernachtungen sind sogar per Verordnung verboten. So makaber es klingt: Experten gehen davon aus, dass Fernreisende sich nach der Krise neu oriengieren werden und nach neuen Urlaubszielen umschauen. Der Schwarzwald ist eine Alternative.

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Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 23. März 2020.

Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Gruppenbildungen von mehr als zwei Personen darf es nicht mehr geben. Strenge Kontrollen sind angekündigt, werden durchgesetzt und sanktioniert. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.

Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie. Frisöre müssen schließen.

Corona vor Ort: Viele Kommunen und Landkreise haben zusätzliche Maßnahmen erlassen wie beispielsweise die Stadt Freiburg im Breisgau (Betretungsverbote für öffentliche Orte).

In der Ferienregion Schwarzwald können Sie sich nach wie vor gut erholen und Tagesausflüge wie Wanderungen, Radtouren und Spaziergänge unternehmen. Allerdings sind touristische Übernachtungen gemäß § 7, Absatz 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen vom 18.03.2020 bis voraussichtlich 15.06.2020 verboten. Aktivitäten im Freien sind möglich und werden von Ärzten sogar empfohlen. Und davon hat der Schwarzwald jede Menge zu bieten: Genießerpfade, Radtouren oder andere Outdoor-Erlebnisse. Gastgeber können die Zeit nutzen und sich auf die Zeit nach der Carona-Krise vorbereiten. Fachleute rechnen dann mit einem Nachhol-Effekt und entsprechend mehr Last-Minute-Buchungen.

Offen bleiben

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen,
  • Poststellen,
  • der Zeitungsverkauf,
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
  • Hofläden und Raiffeisenmärkte
  • Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.
  • Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Wie schützt man sich gegen Ansteckung?

Die Möglichkeit, sich in Europa anzustecken, wird als extrem gering eingestuft. Grundsätzlich sollte man auf die üblichen Hygienemaßnahmen achten. Hierzu zählt häufiges Händewaschen. Von möglichen erkrankten Personen sollten ein bis zwei Meter Abstand gehalten werden. Beim Husten und Niesen nur Einwegtaschentücher verwenden beziehungsweise in die Armbeuge husten. Die Wirksamkeit von einfachen Atemschutzmasken aus Stoff oder Papier wird von der WHO bezweifelt.

Aktuelle Informationen

Für alle Fragen zum Corona-Virus hat das Landesgesundheitsamt eine Telefon-Hotline für Ratsuchende eingerichtet: 0711-90439555 (montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr). Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf den Internetseiten folgender Institutionen:

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Robert-Koch-Institut (RKI)
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)